Meetup Agilität
Meetup Agilität

Vizthink Meetup #5: Agilität
Auf der Nürnberger WebWeek

 

Herbert: Visuelles Alphabet

Es waren zwölf Teilnehmer angemeldet für unser „Meetup außer der Reihe“. Die Nürnberger WebWeek mit 100 Veranstaltungen lockte. Und so ließen wir – Susanne Kitlinski, Herbert Just und ich, Peter „Peps“ Schmitt – es uns nicht nehmen, ein Meetup zum Thema Agilität zu organisieren. Kaum hatten wir uns dazu entschlossen, stieß auch schon Ines Wimmer zum Organisationsteam.

Auf unserem letzten Meetup im Joseph’s zum Thema persönliche Landkarten war sie noch Teilnehmerin. Aber die Moderatorin und Facilitatorin musste einfach zu uns ins Orga-Team wechseln. Danke Ines! Umso mehr, als Susanne leider krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel.

Wie gesagt: Zwölf Personen hatten sich angemeldet. Fünf waren da. Später kam noch eine (und zwei Halbe) mit dazu. Unser geplantes Programm, ausgelegt auf drei kleine Gruppen, war damit gestorben. Aber richtige Visual Thinker lassen sich von so etwas nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer Vorstellungsrunde, Herberts Einführung ins visuelle Alphabet und seine visuelle Herangehensweise ans Storytelling fragten wir ab, was sich die Anwesenden wünschten.

Ines: Mein Thema
Ines: Mein Thema

Das waren sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Als vorletzter brachte Axel den Wunsch ein, seine Abteilungsstruktur zu visualisieren. Er hatte das eben erst versucht und wünschte sich hierfür Unterstützung. Er versuchte, sein Problem und seine Lösung zu beschreiben. Das reicht Vizthinkern natürlich nicht. Er sollte das schon visualisieren. Er fing ein und schon entfaltete Visualisierung ihre Magie.

Wir wurden konkret: „Sind die Mitarbeiter im Team jetzt hierarchisch angeordnet?“ „Ist das eine räumliche Aufteilung?“ „Wer kann jetzt eigentlich wen vertreten?“ Wir verfolgten verschiedene Ansätze. Interpretierten. Diskutierten. Keiner hielt sich raus. Eine Visualisierung taugte allen schon ganz gut. Da sprang Günther auf, schnappte sich den Stift und korrigierte die Darstellung in seinem Sinne.

Es war spannend zu sehen, wie plötzlich alle involviert waren. Egal, ob sie vorher gesagt hatten, dass sie visualisieren könnten oder nicht. Zwischendrin schoben wir immer wieder Tipps und Tricks ein. Am Ende packte Herbert noch Bauklötze aus, um zu demonstrieren, dass man auch damit visualisieren kann. Und selbst Walter, der „mit Bauklötzen so gar nichts anfangen“ konnte, nahm sie in die Hand und war danach über sich selbst überrascht.

Leider musste ich, Peps, schon wieder um 21:00 Uhr los. Mein Zug nach Würzburg wartete nicht. Aber es war eine tolle, energiegeladene Stimmung. Und ich denke, wir haben wieder ein paar Menschen mit dem Visualisierungs-Virus infiziert.

Ines, Peps
Ines, Peps

Ich danke euch allen ganz herzlich! Mir hat es viel Spaß gemacht. Und ich habe auch wieder viel gelernt, viel mitgenommen.

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