So war’s: VizThink Leipzig #14 „Mit visueller Kreativität gegen die Stille im Zoom Call“

Nach langer Pause und mit neuem Team fand am 20. Mai das 14. Leipziger VizThink-Treffen statt – das erste Mal online.

Mal bitte ganz nah an den Bildschirm: Kennenlernen am Bildschirm

Unsere Kennenlernrunde bestand aus 2 Teilen: Kennenlernen der Gruppe und der einzelnen Teilnehmenden. Visualisieren passiert nicht nur mit dem Stift. Das zeigte sich im ersten Teil. Wir wollten wissen, wer alles mit an Bord war. Abwechselnd stellten alle eine geschlossene Frage an die Gruppe (z. B. „Habe ich heute schon gezeichnet?“) , die man mit Zudecken („nein“) und Aufdecken („ja“) der Kamera beantworten konnte. Ein toller niedrigschwelliger Einstieg!

Im zweiten Teil spielten wir „Wer bin ich?“ mit Post-Its. Jede und jeder zeichnete ein Symbol zu sich auf ein Post-It und klebte es sich auf die Stirn. Die anderen mussten erraten, was das Symbol heißen könnte. Die Herausforderung war, ein möglichst einfaches Symbol zu finden, das auf ein Post-It passt und auf dem Bildschirm erkennbar ist. Daraus ergab sich eine lebendige Raterunde. Das Halten in die Kamera brachte Bewegung ins Spiel und das genaue Anschauen und Erraten der Symbole weckte unsere Kreativität und Spieltrieb.

Verschiedene Gesprächssituationen in Meetings visualisieren

Der Einstieg ins Thema „Online-Meeting“ geschah zuerst niedrigschwellig. Dafür machten wir uns mit dem Stift warm. Wir zeichneten so viele Symbole wie möglich zu einfachen Fragen gemeinsam auf ein Zoom-Whiteboard. Das gemeinsame Doodlen hat unglaublich Spaß gemacht.

Eins unser gemeinsam bekritzelten Whiteboards zum Thema „Was habe ich heute gefrühstückt?“

Nun weiteten wir die Frage aus: Welche Gesprächssituationen gibt es noch in Meetings, die durch Visualisierung belebt werden können? Das haben wir wieder auf einem gemeinsamen Whiteboard zusammengetragen. Hier seht ihr die Ergebnisse:

Technische Tipps und andere visuelle Tools

Am Schluss Die Gruppe hat auch drei tolle technische Tipps zu Zoom gegeben, die für alle nützlich sind. Hier sind Tipps:

  1. Auf PDF zeichnen: Wenn man in Zoom ein PDF teilt, können es ALLE Teilnehmenden bemalen und beschreiben. Der Text aus dem PDF ist NICHT veränderbar. So kann man z. B. schon Vorlagen vorzeichnen, das die Teilnehmenden einfach füllen müssen.
  2. Sprecher/in-Miniatur für PPT: Wenn man eine Powerpoint-Präsentation in Zoom präsentiert, kann sich der/die Sprecher/in in der neusten Version von Zoom als Miniatur vor den Folien anzeigen lassen. So wird die Präsentation persönlicher. Außerdem hilft es den Zuschauenden ungemein, ein Gesicht mit dem Inhalt zu verbinden, um sich die neuen Dinge besser zu merken.
  3. Kein Tool-Overload: Es ist besser, das Tool Zoom mit all seinen Möglichkeiten vollkommen auszuschöpfen, als zu sehr zwischen Zoom und anderen Tools hin- und herzuspringen. Vermeidet also, zu viele Tools außerhalb Zooms zu verwenden. Das fördert die Konzentration Eurer Teilnehmenden und spart Energie.

Nichtsdestotrotz hier noch eine kleine Liste von Tools, die Ihr für Online-Visualisierung außerhalb von Zoom nutzen könnt:

Fazit

Wenn man Zoom und seine Möglichkeiten gut kennt, kann man Meetings auf jeden Fall bereichern! Wichtig ist, dass man Dinge zuerst einfach ausprobiert, auch analoge Visualisierungstechniken mit einbezieht und kreativ mit den gegebenen Möglichkeiten umgeht. Und immer beachten, wenn es ernst wird: weniger ist mehr. Lieber wenige Methoden und Techniken anwenden, die für Dich gut funktionieren, als viele verschiedene!

Veröffentlicht von

www.simonefass.de

Als Visuelle Übersetzerin unterstützt Simone Fass Visionäre dabei, andere Menschen von ihrer großen Idee zu begeistern – mit visuellen Geschichten.

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