So war’s VizThink Berlin #34 – Sketchnotes at Work

Hach, schön war’s: etwa 40 Leute sind an diesem sommerlichen Abend zusammengekommen, um zusammen über sketchnotes@work nachzudenken. Neben bekannten Gesichtern hatten sich auch viele Leute zum Meeting eingefunden, die zum ersten Mal dabei waren. Unsere freundlichen Gastgeber waren René und seine Kollegen von codecentric, die ihre stylischen Räume und ihre Dachterrasse mit der spektakulären Aussicht über das abendliche Berlin (inklusive Fernsehturm und Spree im Sonnenuntergang) mit uns geteilt haben.

Nach einer Begrüßung durch das vizthink-Team und unseren Gastgeber René hat uns sketchnote@work-Expertin Conni Eybisch-Klimpel durch den Abend geleitet. Conni berät als Arbeitspsychologin Frauen in beruflichen Übergangssituationen und ist schon sehr lange in der vizthink Community aktiv. Sie hat uns von ihrem „Erweckungserlebnis“ beim 8. vizthink-Treffen „Visual Coaching“ berichtet und uns erzählt, in welchen drei Bereichen sie seitdem Sketchnotes im Arbeitsalltag etabliert hat:

1. Zum Planen und Reflektieren für sich selbst und ihre Klienten

Nachdem uns Conni einige Beispiele für die persönliche Verwendung von Sketchnotes vorgestellt hat, ging es schon los mit der Selbsterfahrung. In der ersten Übung sollten wir uns selbst zeichnen und uns schriftlich Gedanken zu unserer beruflichen Situation machen: Worauf wollen wir beruflich weiter aufbauen? Was wollen wir hinter uns lassen? Was reizt uns Neues? Eine super Grundlage für alle, die über eine berufliche Veränderung nachdenken. Und alle anderen können das Sketchnote ja zu Hause in der Schublade verschwinden lassen, bis bei ihnen eine Veränderung ansteht.

2. Im Gespräch

Conni berichtete uns davon wie sie Sketchnotes u.a. nutzt, um mit ihren Klienten einen Gesprächsrahmen zu schaffen, Situationen zu analysieren, Informationen zu sammeln und zu filtern, Pläne zu erstellen und Fortschritte zu dokumentieren. Als Partnerübung hat sie uns das „Zuhören mit Stift und Papier“ ans Herz gelegt: Wir haben unseren Gesprächspartnern beim Nachdenken darüber zugehört, was ihnen beim Visualisieren im Arbeitskontext gefällt und was sie davon abhält. Natürlich festgehalten in einem Sketchnote. Und siehe da: Selbst wer vorher glaubte Visualisierung hätte in seinem Job keinen Platz, konnte sich am Ende als potentieller Visualisierer im Sketchnote wiederfinden.

3. Nach Außen z.B. in der Öffentlichkeitsarbeit

Story Telling Time! Fünf Vizthinker erzählten in Gruppen darüber, wie sie ein berufliches Problem erfolgreich lösen konnten. Die anderen Gruppenmitglieder haben diese Geschichten in drei Bildern visualisiert. Wow, was für tolle Geschichten, die durch die Zeichnungen noch an Unterhaltungswert und Humor gewonnen haben! Pünklich um 21:00 Uhr war der offizielle Teil beendet und es ging bei freien Getränken zum Plaudern, Netzwerken und Ideen austauschen über. Dieses vizthink-Treffen war ein inspirierender Abend für alle die in ihrem Arbeitskontext auf Menschen treffen und die über Sketchnotes nicht nur bessere Ergebnisse erzielen wollen sondern auch – wie Conni sagt – mehr Humor und Menschlichkeit ins Arbeitsleben tragen möchten. Für mich war der Abend eine echte Bereicherung und hat neugierig gemacht auf das Buch „Sketchnotes für Zwei“, an dem Conni gerade arbeitet.

Vielen Dank an unsere Gastgeber von codecentric, an Conni, an Wiebke für die Fotos und das gesamte vizthink-Team.

Geschrieben hat den Artikel Anne Berger. Dankeschön!

Connies Zusammenfassung findet hier hier.

Nadine Roßa

Ich bin Designerin, Illustratorin & Sketchnoterin – kurzum Visualisierung-Expertin. Ich liebe von jeher Stifte in jeglicher Couleur (wortwörtlich!) über alles. Ich helfe allen, die im Beruf oder privat mit Visualisierung und »Gekritzel« schnelle Ergebnisse erzielen und ihre Ideen visuell aufbereiten wollen. Viele meiner Leser und Workshop-Teilnehmer trauen sich dabei das erste Mal seit langer Zeit wieder ans Zeichnen heran und lösen mit Sketchnotes die »Ich-kann-nicht-zeichnen«-Blockade. So finden sie Zugang zu einer eigenen Bildsprache, die ihnen hilft besser verstanden zu werden oder sich Sachen besser zu merken.

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