(Blogbeitrag geschrieben von vizthink Teilnehmerin Jeanine Reble)

Wer sich bei diesen sommerlich warmen Temperaturen aufmachte, um in OMAS Café  Vizthink Berlin live zu erleben, der wusste wohl, welches besondere Bonbon ihm da abends präsentiert werden würde.

Boaz Balachsan was „in the house“ und „in your face“! Dieses Wortspiel konnte mir nicht verkneifen, denn in diesem Meetup ging es rund ums Thema Porträts. Es hätte keinen passenderen Begleiter durch den Abend geben können als Boaz, natürlich neben den charmanten Gastgebern Wiebke,  Ben und der Social Media Magierin des Teams Nadine. Wobei, der Star des Abends war ganz klar der Sketch-O-Mat  – eine Art Cyborg aus Boaz, ein paar MdF-Platten und blinkender Technik. Das Geheimnis seines Erfolges ist jedoch das Hirn hinter den MdF-Platten: Der Sklave des Sketch-O-Mats Boaz! Das Ganze ist quasi eine lebendige Fotobox, die schnellgezeichnete Porträts ausspuckt.

Gestartet wurde der Abend mit einen Warm-up. Mann oder Frau griff sich eine(n) PartnerIn und schon ging es los mit dem zeichnen. Gleich hier wurden unterschiedliche Stufen des Könnens deutlich. Drücken wir es mal so aus, sollte ich mit Porträt zeichnen Geld verdienen, tja…. Es hat aber viel Spaß gemacht!

Dann gab uns Boaz aka Mastermind eine kurze Einführung in Porträts, die es uns ermöglichen sollte, schnell die Besonderheiten eines Menschen zu erfassen und sie mit Pinsel und Strich in ein, zugegeben mehr oder weniger, gelungenes Kunstwerk zu verwandeln. Nach diesem kurzen Input ging es, wortwörtlich, in die heiße Phase mit üben, üben, üben….. Wir porträtierten uns wild durcheinander, mit wechselnden Instruktionen: Male dein Gegenüber dick, mach’ es dünn, super alt, ganz jung, vertausche Gesichtsbestandteile wie ein Auge mit dem Mund, mach aus ihr oder ihm ein Monster… Oder versuch’s mal mit super sexy!

Dann kamen unsere unglaublich vielfältigen Kunstwerke auf die Wall of Fame und gaben somit den anderen die Möglichkeit, alles mal in Ruhe zu bewundern (dürft ihr natürlich auch auf unserem Flickr Stream hier).

Also, wenn Ihr auch mal etwas verrücktes an einem Mittwoch machen wollt, die Meetups gibt es (ziemlich) regelmässig alle 2 Monate. Ich freu’ mich jedenfalls schon auf’s nächste Mal!!

PS: OMA’s Café am Holzmarkt ist übrigens echt ein Geheimtipp. Es wird hauptsächlich von Geflüchteten betrieben und ein offener Raum, in dem verschiedene Kulturprojekte angeboten werden – von Sprachkursen über Jobberatungen hin zu Filmabenden mit anschließender Gesprächsrunde sowie Musikveranstaltungen. Siehe auch Veranstaltungskalender, oder ihre Facebookseite. Wir haben uns dort jedenfalls sehr wohl gefühlt und sind sicher auch privat mal wieder dort anzutreffen, vor allem im Sommer.

Das Flickralbum dieses wunderschönen Abendsfindet ihr hier

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