So war’s – Vizthink Leipzig/Halle #12: Handlettering zu Weihnachten

Gemütlicher Raum mit Holzdielen und großem Schaufenster. Draußen ist es dunkel, aber innen brennt warmes Licht. An einem großen Tisch sitzen die Teilnehmer und arbeiten alleine konzentriert an ihren Werken. Annett bei einer von ihnen und berät.

Klein, aber fein… so ging es in der Selbermachwerkstatt von Annett Gerhardt in Leipzig beim 12. VizThink-Meetup Halle/Leipzig zu. Insgesamt 10 Teilnehmer sind der Einladung zum Handlettering Weihnachten gefolgt, haben sich bei Plätzchen und Tee kreativ ausgetobt und gegenseitig inspiriert.

„Handlettering ist nicht Schreiben, sondern Zeichnen.“

Mit dieser Aussage leitete uns Annett zum Thema Handlettering ein. Erst wenn jeder einzelne Buchstabe unsere volle Aufmerksamkeit bekäme und wir uns vom altbekannten Prozess des Schreibens verabschieden, gelingt die Gestaltung schöner handgeschriebener Weihnachtkarten.

Karten A7 mit je einer anderen Schrift verteilt auf Tisch
Unsere Vorstellungsrunde mit Typokarten

Papierwahl: Eine wichtige Basis ist vor allem die Wahl des richtigen Papiers auf dem unser Stift mühelos gleiten soll, um die schönsten Ergebnisse zu erhalten – so lautet der erste Tipp von Annett. Wie leicht sich der visuelle Ausdruck von Buchstaben verändern lässt, zeigte sie uns anhand verschiedener Beispiele: ob es nun die Verschiebung der Mittellänge ist oder die Wahl zwischen Druck oder Schreibschrift – allein daraus lassen sich schon viele verschiedene Varianten des Alphabets gestalten. Und im ersten Schritt ging es darum auf dem Papier zu brainstormen und erste Ideen für die eigene Weihnachtskartengestaltung zu sammeln. Ergänzt wurde darüber hinaus durch Schmuckelemente wie Pfeile, Container und weihnachtliche Deko, wie kleine Sterne, Christbaumkugeln und Weihnachtsbäume. Allein das Brainstorming auf dem Papier und der Blick, was auf dem Blatt des Nachbarn geschieht, war kreativer Input und Anregung genug, um die eigene Idee zu finalisieren.

4 Beispiele Weihnachtskarten. verzierte Buchstaben, tannenbäume und Sterne dekorieren die Karten. Eine Teilnehmerin gestaltet auch am Tablet.

Mit dem eigenen „Grobkonzept“ ging es im Anschluss schon ans Eingemachte – Annett hatte für uns schon Karten in der richtigen Größe vorbereitet, damit wir unsere Idee auch schlussendlich zu einer schönen handgeschrieben Weihnachtskarte umsetzen konnten. Die Ergebnisse unserer Teilnehmer konnten sich absolut sehen lassen und das Strahlen in den Augen mit der ersten fertigen Karte war unübersehbar. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und unsere Gastgeberin Annett für ihre Anleitung und Hilfestellungen.

Annett Gerhardt zwischen uns Organisatorinnen (Franziska Hagen und Simone Fass). Wir lächeln in die Kamera und Simone und Franzi halten selbst gestaltete Karte hoch.
Simone Fass

Veröffentlicht von

www.simonefass.de

Als Visuelle Übersetzerin unterstützt Simone Fass Visionäre dabei, andere Menschen von ihrer großen Idee zu begeistern – mit visuellen Geschichten.

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