So war’s: Vizthink Berlin #22 – Die Style Edition

Was für ein Abend! Über 30 Menschen, die visuell denken (oder es lernen wollen) und sich die Mühe gemacht haben, anzureisen – manche sogar mehr als 100 km!

Aber es war es auch absolut wert. Wir waren zu Gast im Concept Store von bene Büromöbel in der nun wieder strahlenden Kulisse der bikini Mall Berlin. Einmal die Treppe vor dem Theater Zoo hinauf, schnell noch ins Affengehege des angrenzenden Tierparks geschaut und rein in die gute Stube. Und das ist diese nun mal wirklich und wahrhaftig. Bene macht einfach mal tolle Sachen und wir durften sie alle ausprobieren.

Schnell waren die pixel Elemente zu Einzelsitzen, Bänken und einem Podest zusammengestellt, Barhocker und konisch (nein, nein, nicht komisch – konisch) geformte Sitzgelegenheiten drum herum. Denn es versprach voll zu werden im Innovation Lab mit der Idea Wall. Die war dann auch als nächstes dran bei der Vorbereitung – die digitalen Stifte von denen getrennt, mit denen man auf Papier schreibt, Ton und Video getestet, uns eine Einführung von Andrè, dem Technikexperten im Hause geben lassen und schon kamen auch die ersten Teilnehmer.

Auch die durften gleich an die digitale Ideen Wand und ihre Erwartungen, Wünsche und Fragen für den Abend aufschreiben und visualisieren. Da gab es schon die ersten „oh’s“ und „ah’s“….

Nach einer kurzen Begrüssung durch Chef im Hause Thomas kamen wir dann auch schnell zur Sache, nämlich zum Stil. Was ist Stil eigentlich? Hat man den einfach, findet man ihn oder muss man ihn suchen, entwickeln?

Was macht einen Stil überhaupt aus? Wir schauten uns Beispiele von Graphic Recordern und Visualisierern aus unserem Umfeld an und erörterten die Fragen dann gemeinsam. Das war schon sehr interessant, denn so ganz einfach sind diese Fragen nicht…

Um uns möglichen Antworten weiter anzunähern, haben wir dann einfach mal selbst von den Teilnehmern vorgeschlagene Begriffe wie Beruf, Co-Working, Inspiration, Mobilität, Kraftquelle und Veränderung visualisiert. Die haben wir dann verglichen und geschaut, ob da bei dem einen oder der anderen schon ein Stil erkennbar ist. War es auch, aber ganz einfach war das immer noch nicht.

 

 

 

Also haben wir uns noch einen Schritt weiter gewagt und einen kurzen Filmbeitrag auf der Idea Wall eingespielt und diesen visualisiert. Da war dann plötzlich schon leichter erkennbar, was einen Stil ausmacht. So konnten wir dann auch eine Liste mit Kriterien wie Formen, Farben, Figuren, Typografie/Lettering, Strichstärken, Material/Stiftmix, inhaltlicher Fokus (was nehme ich auf, was lasse ich weg), Einsatz von Effekten, Format, Grösse uvm. erstellen.

Das Ganze auf der 4m langen digitalen Wand zu präsentieren und zu dokumentieren war auch schon was Besonderes. Die Begeisterung bei den Teilnehmern war spürbar, und einige von uns waren sich schnell einig, dass wir so was gern in unserem Studio, Büro oder Wohnzimmer hätten. Naja, das wird wohl noch ein wenig dauern, aus Platz- und aus Kostengründen. Über diesen Umstand trösteten wir uns dann aber ziemlich schnell mit einem guten Glas Wein oder Bier und den tollen Sandwiches, die das bene Team extra für uns bestellt hat. Der perfekte Ausklang für einen Abend, an dem es schwer war, wieder zu gehen.

Danke an alle Teilnehmer, danke an Erica für die Fotos und tausend Dank an unsere super sweeten Hosts vom Team bene Berlin!! Wir freuen uns auf’s nächste Mal am 2. August – Thema und Ort werden noch bekannt gegeben.

Alle weiteren Fotos vom vizthink Berlin #22 – Styles Abend findet ihr hier. 

Wiebke-Anka

Veröffentlicht von

www.wiebkekoch.de

So um 2010 herum habe ich in meiner Arbeit als Facilitator, Trainer und Coach das Medium Bilder entdeckt. Das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" hat sich nämlich das eine oder andere Mal als so essentiell erwiesen, dass ich beschloss, dem nachzugehen. Seitdem bilde ich mich regelmäßig weiter im Bereich Illustration, Graphic Recording und Visual Facilitation. Oft muss ich dabei über mich und meine alten Glaubenssätze hinauswachsen, denn trotz oder gerade wegen des Aufwachsens in einem sehr künstlerisch geprägten Umfeld war ich der festen Überzeugung malen könnte ich nicht, und würde es auch nie lernen. Doch die gute Nachricht ist: Visualisieren ist erlernbar und Übung macht den Meister. Und ich bin das beste Beispiel dafür! Seit 2013 werde ich immer häufiger genau dafür gebucht, bezahlt und sehr gewertschätzt für den Unterschied, den meine Visualisierungen machen. Visuelle Tools machen Lust auf mehr und sind eine wertvolle Möglichkeit, um schneller, leichter und mit mehr Spaß an den Kern unseres Anliegens zu kommen. Joy @Work!

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