So war’s: Vizthink Franken Meetup #6 – Agilität und Visualisierung

Vizthink Franken Meetup 6

Wieder einmal bot uns das Café Cairo Platz. Und – wie sollte es bei diesen Temperaturen anders sein – im Innenhof. Der Eröffnungs-Sound war grandios: Das Sieben-Uhr-Geläut der Kirchenglocken von Sankt Burkard, das direkt neben dem Café Cairo liegt. Wir mussten abwarten bis es verklungen war, bevor wir loslegen konnten, denn es machte jedes Gespräch unmöglich. Danach waren Gespräche jedoch umso möglicher.
Wir hatten uns als Thema „Agilität und Visualisierung“ gesetzt. Agilität ist ähnlich wie Design Thinking derzeit in aller Munde. Geplant war, dass ich einen kleinen Impulsvortrag halte, bevor wir ins Thema einsteigen und erkunden wollten, wie es sich visuell umsetzen ließe.

Andi erklärt Agilität

Andi erklärt Agilität

Da stellte sich heraus, dass Andi, der seit unserem ersten Meetup regelmäßig dabei ist, in der IT-Abteilung eines großen Unternehmens arbeitet, das seit einiger Zeit Agilität einführt. So war es natürlich viel spannender, von ihm zu hören, wie er Agilität sieht, welche Erfahrungen er damit hat.

Da ich aber einfach besser denken kann, wenn es visuell wird, begann ich, das zeichnerisch umzusetzen, was ich hörte. Ich hatte die Tische für das Meetup großzügig mit alten Plakaten ausgelegt, da es sich – wir saßen ja im Hof – um Biergartenmöbel handelte. Die Oberflächen sind sehr uneben und mit den Plakaten wollte ich das etwas ausgleichen. Also nahm ich erst gar kein eigenes Papier, sondern verwendete die Rückseite dieser Plakate.

Plakatrückseiten

Plakatrückseiten

Und dann geschah die Magie, die immer geschieht, wenn jemand beginnt, zu visualisieren: Auch die anderen schnappten sich Stifte und versuchten, ihre Aussagen visuell zu unterstreichen. Es war toll. Michael war vor allem gekommen, um Herbert zu sehen. Es ging ihm gar nicht so um das Visualisieren, denn „Ich kann nicht zeichnen.“. Aber auch er griff irgendwann zum Stift, um uns seine Entwicklung und seine Erfahrung mit Schule und Ausbildung zu verdeutlichen. Und so war schnell klar, wovon er sprach, wenn er seine alte Schule als „Kasten“ bezeichnete.

Michael: Vom einen Kasten in den anderen

Michael: Vom einen Kasten in den anderen

Am Ende war der ganze Tisch, respektive die Plakate darauf, gefüllt mit den unterschiedlichsten Zeichnungen und alle Anwesenden hatten jede Menge Neues über Agilität, Veränderungsprozesse in Unternehmen und die Berufswelt im Allgemeinen erfahren. Selbst Kathrin, die als Psychologin wenig mit IT zu tun hat, fand dieses „langweilige Thema“ am Ende total spannend.

Mit sieben Personen war es wieder mal ein kleineres Meetup. Aber die geringe Quantität wurde durch die Qualität mehr als ausgeglichen. Für mich ein super spannender Abend. Ich freue mich auf viele weitere Meetups! Danke euch allen.

Die nächsten Termine

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